|
|
|
|
Bei seinen geologischen Werken legt Sigurd Schönherr
besonderen
Wert auf die Selbstbeschaffung und Mischung seiner
Materialien.
So wird der Torf eigenhändig gestochen, der Sand auf Wanderungen
am
Watzmann oder im Urlaub am Strand gesammelt.
Eine besondere
Bedeutung für ihn hat der 1994 in Somalia
beschaffte Sand mit seiner
roten mehlartigen Struktur.
|

|

|
 |
In Ergänzung mit Sägemehl nutzt Schönherr
gezielt
die verschiedenen Konsistenzen seiner Materialien.
Er
verarbeitet sie mit einem Mix
von Acryl und weiteren Substanzen zu einer elastischen Paste.
Diese
Mischtechnik ermöglicht ihm die Plastizität der Bilder in Form
aufgerauter Oberflächen
hervorzuheben, die an vom Zahn der Zeit
gezeichnete Mauerflächen erinnern.
Dieser Reiz der Oberfläche
macht das Besondere seiner Bilder aus.
|
 |
Im Zentrum eines jeden Werkes, das aber nicht im
Zentrum liegen darf, ist ein limitierter Kunstdruck im GEOmetric-Stil.
Verbindende Linien und geologische Einarbeitungen sind das
entscheidende und verbindende Element des Bildes im Bild.
Sie machen es lohnenswert bei
Schönherrs Werken „zweimal hinzuschauen“.